Gewerkschaftliche Bildungsarbeit ist anders

Lernen mit allen Sinnen – vom Denken zum Tun

Gewerkschaftliche Bildungsarbeit heißt Lernen in Eigeninitiative, aus Erfahrungen und Lernen mit allen Sinnen. Schließlich soll Wissen nicht nur verinnerlicht werden, sondern zu verantwortlichem Handeln in Betrieb und Gesellschaft befähigen. Verstehbarkeit, Gestaltbarkeit und Sinnhaftigkeit sind Grundbedingungen gelungenen Lernens. Das Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum ist vorn, wenn es um Impulse und die Entwicklung zukunftsweisender Lehrangebote in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung geht.

N.N.

Spielerisch Inhalte besser begreifen. Spielerisch Inhalte besser begreifen.

In den 1990er Jahren wurde in Bad Münder dafür das Selbstorganisierte Lernen (SOL) als wissenschaftliches Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück entwickelt. Referentinnen und Referenten nehmen die Rolle von Lernberatern ein, stellen für das Seminar einen "Lernquellenpool" zusammen und stehen dann den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Seite - und nicht im Vordergrund des Seminars. Diese emanzipatorische Art der Wissensvermittlung prägt das Bildungsgeschehen bis heute und hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt.   

Neue Formate wie  "Aus der Reihe" zu den Themen Glück (2011) , Kunst trifft Gewerkschaft - Gewerkschaft trifft Kunst (2012) und  Zeit (2013) bereichern das Bildungsprogramm für aktive Gewerkschaftsmitglieder und eröffnen Freiräume für neue Sichtweisen.

Mit großem Zuspruch sind auch die Gesundheitswoche und der "FrauRaum" im Bildungszentrum gestartet. Von Sonntag bis Freitag stehen alle Seminare im Haus unter einem gemeinsamen thematischen Oberbegriff. Zum inhaltlichen Konzept gehört neben der gewohnten Seminararbeit der Austausch von Wissen und Erfahrungen in gemeinsamen Veranstaltungen, zum Beispiel in einem World-Cafe zum Thema "Gesunde Arbeit" oder in auf den ersten Blick sehr ungewöhnlichen Workshops und Aktionen während der FrauRaum-Woche. Alles das macht aus einer "Bildungswoche"  ein Erlebnis mit allen Sinnen.

Dörte Apel

Theaterauftritt Lernen im Theaterspiel

  • Erste Stimmungsabfrage zur Begrüßung
    Foto: 

    Dörte Apel

    Erste Stimmungsabfrage zur Begrüßung

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